Info OcfLogger 4.70
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Ihre Fragen und Anregungen:
OcfLogger 4.70
ORCUS® OcfLogger 4.70 ist ein Logger auf Basis eines COM-Servers für Win32-Plattformen. OcfLogger bietet Ihnen eine einheitliche Basis zum Loggen Ihrer Anwendungsdaten im XML-Format.
Wieso Sie OcfLogger einsetzen sollten
Eine Lizenz - viele Plattformen
Da OcfLogger als COM-Server realisiert ist, können Sie OcfLogger für die meisten Entwicklungsplattformen bzw. Programmiersprachen unter Microsoft Windows einsetzen. Einzige Voraussetzung ist deren Unterstützung von nativen COM-Interfaces oder von COM-Dispatch-Interfaces. Dies ermöglicht Ihnen eine einheitliche Nutzung selbst aus Scripting-Sprachen, wie Javascript oder VB-Script, genauso wie aus C++-Anwendungen.
Customizing durch Templates
Unsere Default-Templates legen Logeinträge als XML-Fragmente an.
Der Aufbau der Templates kann von Ihnen individuell angepasst werden (bis hin zum vollständigen Verzicht auf XML-strukturierte Daten). Die Strukturierung durch XML-Fragmente eröffnet uns und Ihnen neben einer unbegrenzten Flexibilität beim Loggen der Daten auch äußerst effiziente Auswertungs- und Reportingmöglichkeiten.
Systeminformationen inklusive
Auf Wunsch reichert OcfLogger Ihre Logging-Daten mit einer Reihe wertvoller Logger- und Systeminformationen an.
Durch Bearbeiten des Default-Templates können Sie die Reihenfolge oder das Vorkommen der Zusatzinformationen beliebig anpassen und mit Ihren eigenen Logger-Informationen organisieren.
Den Rest erledigt OcfLogger für Sie dann vollautomatisch!
SID
(Session-ID)
Die SID identifiziert die einzelne Logger-Session.
SEQNO
Die SEQNO identifiziert den einzelnen Log-Eintrag innerhalb einer Session.
TIME
Datum und Uhrzeit des Logeintrags auf 1/52 Sekunden genau.
TID
(Thread-ID)
OcfLogger ermittelt automatisch die TID der aufrufenden Methode.
MID
(Modul-ID)
Die MID bzw. Modul-ID = Speicheradresse der DLL oder des Executables im Prozess der aufrufenden Methode.
MNAME
(Modul-Name)
OcfLogger ermittelt den Klartextnamen und Pfad der DLL oder des Executables der aufrufenden Methode.
INFO
Ihre individuell erweiterbaren Zusatzinformationen.
Eine Übersicht der Nutzungs- und Anwendungsmöglichkeiten über die reine Informationsgewinnung hinaus finden Sie noch im folgenden.
Das Default-Template sieht für die Formatierung des Info-Tags den folgenden Aufbau vor:
Module
Von Ihnen festgelegter bzw. von der Umgebung bereitgestellter Name des Quelltextmoduls der aufrufenden Methode.
Line
Von Ihnen übergebene bzw. von der Umgebung bereitgestellte Zeilennummer der Quelltextzeile des Logger-Aufrufs.
LastErr
Von Ihnen ermittelter bzw. von der Umgebung bereitgestellter aktueller Systemfehlerwert mit Klartextbeschreibung.
Log
Die von Ihnen für den Logeintrag individuell übergebene Textinformation.
Das Plus beim Plus!
Bei Einsatz einer C- oder C++-Entwicklungsumgebung wie z.B. des Developer-Studios 6.0 von Microsoft beschränkt sich Ihre Aufgabe letztlich auf die Übergabe des Inhaltes des Log-Tags. Sämtliche anderen Informationen lassen Sie einfach von unseren Makros und Utilities erledigen!
OcfLogger prüft beim Schreiben von Logging-Informationen automatische System-Error-Codes ab. Wird ein Systemfehler detektiert erhalten Sie automatisch eine Klartextbeschreibung des aktuellen Fehlercodes! Unsere Erfahrungen zeigen, dass gerade versteckte Systemfehler - diese schlagen leider oft nicht bis zu Ihrer Anwendung durch - Hinweise auf grundsätzliche Probleme oder Defekte liefern können.
Das Plus-Plus bei C++!
Unsere speziellen C++-Utility-Objekte ermöglichen es Ihnen, das Verlassen Ihres Call-Stacks automatisch Protokollieren zu lassen. Anders als bei den üblichen Logging-Ansätzen müssen Sie bei uns nicht jeden möglichen Austrittspunkt Ihrer Methode einzeln von Hand bedienen!
In Kombination mit unserem Vorgehensmodell beim Exception-Handling erhalten Sie nicht nur den garantierten Log-Eintrag beim Verlassen der Methode, sondern gleich noch die Exception-Information im Klartext im Protokoll.
Custom-Properties
OcfLogger bietet Ihnen die Möglichkeit, die Logger-Einstellungen Ihrer Applikation automatisch über die Registry zu verwalten.
Sie legen dabei lediglich Ihren Anwendungsbezeichner fest!.
Bei seiner ersten Aktivierung werden von OcfLogger ggf. die Default-Werte in der Registry angelegt. Dabei können Sie sowohl über Ihre eigene Parametrisierung gezielt Einstellungen vornehmen und in der Registry persistent machen als auch z.B. durch ein RGS-File das Deployment Ihrer Konfigurationsänderungen vornehmen.
Die Logger-Konfiguration kann zudem über die entsprechenden Properties zur Laufzeit eingestellt und modifiziert werden. Auf Wunsch werden bei Programmende automatisch vorgenommene Änderungen in der Registry gespeichert oder als rein temporär betrachtet. Ein explizites Sichern der vorgenommenen Einstellungen ist selbstverständlich auch möglich.
Die OcfLogger-Properties für die Anwendung "OcfTest" finden sich z.B. unter dem Registry-Pfad "HKLM\Software\ORCUS\OcfLogger\4.7.0.13\OcfTest".
Die Default-Properties ohne Anwendungsbezug werden unter dem Registry-Pfad "HKLM\Software\ORCUS\OcfLogger\4.7.0.13\Defaults" angelegt.
Ohne Customizing weisen sie die folgenden Einträge und Werte auf (mit '*' markierte Werte entsprechen dabei den Defaults bei der Auslieferung.
AutoUpdateRegistry
Automatisches Aktualisieren der Registry beim Programmende durch die zur Laufzeit eingestellten Werte.
REG_DWORD: *0=FALSE=aus, 1=TRUE=an
FileSizeToKeep
Länge des zu erhaltenden Logfiles in Byte bei einem Wrap-Around.
REG_DWORD: Angabe zwischen 0 und kleiner MaxFileSize; *50000
LogPath
Name und optional Pfad der Logdatei.
REG_SZ: *'OcfLogger.log'
LogTemplate
Das Template für die aufzubereitende Logging-Information.
REG_SZ:
MaxFileSize
Maximale Länge des Logfiles in Byte. Beim Überschreiten von MaxFileSize wird das Logfile automatisch auf eine passende Länge entsprechend FileSizeToKeep gekürzt. Dabei bleiben die zuletzt geloggten Informationen erhalten und die ältesten Einträge werden verworfen.
REG_DWORD: Angabe muss größer als FileSizeToKeep sein; *1000000
ReplaceUml
Automatisches Ersetzen von Umlauten durch XML-Character-Entities.
REG_DWORD: 0=FALSE=aus, *1=TRUE=an
TruncateStartTag
Das hier hinterlegte Textfragment entspricht eindeutig dem Anfang des Log-Templates. Das Textfragment dient beim Wrap-Around der Logdatei zum korrekten Abschneiden der veralteten Loginformation an einer Eintragsgrenze, um so eine saubere XML-Struktur zu gewährleisten.
REG_SZ: - muss dem eindeutigen Anfang des aktuellen (XML-)Log-Templates entsprechen.
WriteThrough
Steuert das gepufferte oder ungepufferte Schreiben der Logging-Information in das Logfile.
REG_DWORD: *0=FALSE=aus, 1=TRUE=an
Multiple Sessions
Logging-Daten werden von OcfLogger auch über Sessions hinweg erhalten. Beim Start einer neuen Session werden die neuen Logging-Informationen angehängt. Bisherige Einträge des Logfiles bleiben bis zum Erreichen der konfigurierten Maximalgröße erhalten.
Wrap-Cut-Around
Beim Überschreiten der konfigurierten Maximalgröße wird das Logfile auf die ebenfalls konfigurierte Mindestgröße gekürzt. Dabei bleiben die jüngsten Log-Einträge vollständig erhalten!
Historisieren und Maschinenkennung
OcfLogger unterstützt Sie auch beim Historisieren der Logging-Information durch eine Session-ID (SID). Die SID wird automatisch beim Anlegen der Logger-Instanz auf Basis einer unverwechselbaren GUID erzeugt und wird vom Default-Template in jedem Log-Eintrag vermerkt.
Als zusätzlichen positiven Effekt können Sie allein auf Basis der GUID ein Logfile einem konkreten Rechner zuordnen, sofern dieser zum Zeitpunkt des Loggens über eine registrierte Netwerkkarte verfügte (die MAC-Adresse der Netzwerkkarte ist Bestandteil der GUID).
Kein Byte verlieren - Write Through
Da gerade in kritischen Situationen keine Informationen verloren gehen dürfen, unterstützt OcfLogger das ungepufferte Schreiben in das Log-File.
Dabei ist es egal, ob Sie gezielt aus Ihrer Anwendung heraus das Puffern der Log-Daten steuern, oder ob im Notfall der Anwender durch schlichtes Setzen des Registry-Keys das Feature selbst aktiviert.
XML-Support
Für die Umsetzung von Umlauten und Sonderzeichen in XML-konforme Character-Entities bietet OcfLogger eine automatische Übersetzung Ihrer Logging-Einträge an.
Durch Einsatz unserer XSLT-Aufbereitung erhalten Ihre Logfiles die Übersicht, die Ihnen wirklich den Überblick gibt.
Durch unser XSLT-Script OLoggerInspect können Sie eine beliebige Anzahl von Logfiles in einer XHTML-Oberfläche anzeigen lassen. An Hand des integrieren Error-Colorings finden Sie Bugs und Fehlerzustände auf den ersten Blick.
Debuggen Sie auch richtig?
Es kommt gar nicht so selten vor, dass beim Debuggen einem Phantom (der verkehrten DLL, oder einer vergessenen Debug-Version des Exes) hinterher gejagt wird.
Ein Blick in das Logfile zeigt Ihnen sofort, welche Module (Dlls und Exes) aus welchen Pfaden zum Ausführungszeitpunkt verwendet wurden.
Testen Sie auch richtig?
OcfLogger kann erheblich mehr als nur Loggen. Zusammen mit unserem Vorgehensmodell und einigen wenigen Hilfswerkzeugen bietet OcfLogger eine ausgezeichnete Basis für automatisierte Regressionstests.
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